Samstag, 5. Juli 2008

Neue Heimat: KELKHEIM im Taunus


Das hätten wir auch nicht gedacht, direkt aus Indien in eine der teuersten Gegenden Deutschlands zu ziehen, den Taunus. ca. 25 min. vor den Toren Frankfurts.
Jens wird zum 1. August seine neue Arbeitsstelle in Kelkheim antreten: bei Open Doors, einer weltweit tätigen Hilfsorganisation für verfolgte Christen. Wir sind sehr dankbar und glücklich, dass sich diese Anstellung so schnell und unkompliziert ergeben hat – für uns ein weiteres Zeichen der Treue Gottes!
Nach einigen Wochen bei guten Freunden in Plaidt (nahe bei Koblenz) sind wir nun alle wieder bei Kräften und akklimatisiert, so dass wir voller Freude unserer Zukunft in Kelkheim entgegen sehen können.
Jens hat bereits bei der Einrichtung seines künftigen Büros geholfen, außerdem haben wir bereits das Team und ein paar der Familien kennengelernt. Wir fühlen uns dort herzlich willkommen und freuen uns besonders, dass große Offenheit auch für Sarah's Wunsch besteht, ehrenamtlich mitzuarbeiten.

Wohnungsuche
Das ist so ein Thema für sich ... So schnell und unkompliziert die Stellensuche war, so mühsam entwickelt sich dieser Aspekt des Einlebens. Aber auch hier verlassen wir uns auf Gott, der ohnehin den besseren Überblick hat.
Man scheint hier größere Wohnungen mit Vorliebe an Mieter ohne Kinder zu vergeben, das ist uns einige Male aufgefallen und hat uns nicht nur traurig sondern geradezu ärgerlich gemacht.
Eine Wohnung hatten wir so gut wie fest, bis die Hausverwaltung uns mitteilte, dass die Besitzerin uns ablehnt. Eine Begründung gab es nicht. 
Jetzt beten und hoffen wir gerade für eine andere relativ günstige Wohnung, die uns sehr gut gefällt: zwar nur 3 Zimmer (mehr ist hier einfach unerschwinglich), aber dafür inklusive Gartennutzung, einem Bach und Radweg hinter dem Haus und einem schönen Spielplatz nur 100m entfernt ...

Die nächsten Schritte
Sobald die Wohnung in trockenen Tüchern ist, beginnen wir unsere Umzugsplanung. Wir müssen sowohl aus Porta als auch aus Bad Gandersheim und Plaidt unsere Sachen abholen und dann das neue Nest einrichten. Die Kinder kommen dann hoffentlich in den Kindergarten (Plätze sind hier knapp), und Jens fährt schon am 29. Juli beruflich nach Leipzig.
Da werden wir endgültig unseren neuen Lebensrhythmus entwickeln.

Denn... 
Jens wird von Di-Fr. im Büro arbeiten und vorrangig am Wochenende in Gemeinden unterwegs sein, um von verfolgten Christen zu berichten. Mit vielen Medien und Berichten ausgestattet wird er predigen und auch interaktiv den Leuten das Anliegen vermitteln.
Wenn jemand von euch für seine Gemeinde, Jugend oder Hauskreis Interesse hat, bitte melden. (Allerdings ist Deutschland in Regionen aufgeteilt, wo jeweils ein anderer Referent zuständig ist.)

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